Sopranistin
Friederike Meinke


"Eine phänomenale Sängerdarstellerin!"        
 P. Korfmacher, LVZ 21.10.25 


Vita

Friederike Meinke

Friederike Meinke

… geboren 1993 in Halberstadt, sang 2009 ihre erste Solopartie als Barbarina in „ Le nozze di Figaro“ Am Nordharzer Städtebundtheater, und war bis 2018 dort wiederholt als Solisten zu Gast. Ihr Gesangstudium in Dresden setzte sie 2014 in Leipzig fort. 2015 erhielt sie ein Gast Engagement im Sächsischen Staatsopernchor bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Christian Thielemann. 2016-23 war Friederike Meinke als Opernchorsolistin an der komischen Oper in Berlin engagiert und gestaltete dort auch Solopartien, wie Erster Knabe in „Die Zauberflöte“ oder Hodel in Barrie Koslys „Anatevka“. In der Saison 2022/23 War sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang und erhielt eine Auszeichnung zum Opernnachwuchs des Jahres von der ZAV. Seit Januar 2024 ist Friederike Meinke fest im Ensemble der Musikalischen Komödie Leipzig.


Repertoire

Oper / Operette / Musical

  • Benazky, Ralph 

Im weißen Rössl

Heurigensänegerin

  • Bock, Jerry

Anatevka

Hode
Zeitel

  • Humperdinck, Engelbert

Dornröschen

Fee Morphina
Fee Rosa
Quecksilber

  • Kálmán, Emmerich

Die Csárdásfürstin

Gräfin Mariza

Sylva Varescu

Gräfin Mariza (studiert)

  • Lehár, Franz

Die Juxheirat

Baronin Selma von Wilfort

  • Massenet, Jules

Werther

Kätchen

  • Mozart, Wolfgang Amadeus

Le nozze di Figaro

Die Zauberflöte

Barbarina

1. Knabe
Königin der Nacht (studiert)
Pamina (studiert)

  • Offenbach, Jaques

Orpheus in der Unterwelt

Eyridike (dt)

  • Rameau, Jean-Phillippe

Zoroastre

1. Furie

  • Schostakowitsch, Dimitri

Lady Macbeth von Mzensk

Aksinja (rus)

  • Strauss, Johann

Die Fledermaus

Rosalinde

  • Weber, Carl Maria von

Der Freischütz

Agathe (studiert)


Pressestimmen:

"Das MuKo-Küken aber überstrahlt sie alle: Friederike Meinke (.…)in der Titelpartie. Ihre Stimme ist groß, aber nicht erdrückend, technisch über jeden Zweifel erhaben in Koloratur, Höhe, Technik. Überdies ist sie nicht nur Stimmbesitzerin, sondern auch sensible Gestalterin, die ihr Umfeld respektiert und ihm zuhört, statt es zu übertönen. Was sie mit Leichtigkeit könnte. Auch szenisch ist Meinke großartig. Ihre „Csárdásfürstin“ Sylva ist lasziv und kokett, leidenschaftlich und zornig, melancholisch und verzweifelt. Meist alles zugleich, was sich auch in den Farben ihres Timbres widerspiegelt. Eine phänomenale Sängerdarstellerin." 

P. Korfmacher über "Die Csárdásfürstin", LVZ 21.10.25

"Friederike Meinke, die Diva der MuKo, ist als Eurydike (...) souverän, charismatisch und kokett. Über ihren spektakulären Koloratursopran verfügt sie mit jener olympischen Souveränität, die ironische Brechung erst möglich macht. Natürlich singt sie den Rest der Ober-, Unter- und Zwischenwelt an die Wand. Und so muss das sein."
P. Korfmacher über "Orpheus in der Unterwelt", LVZ vom 25.05.25

'"Aksinja (...) erfährt durch Leipzigs neues Sopranwunder Friederike Meinke die imponierend gesungene und gespielte Steigerung"
R. H. Dippel über "Lady Macbeth von Mzensk", concerti vom 27.05.24

"(.....) eine "Saffi" der allerersten Güte: "So elend und so treu" wurde mit üppiger, Ausladender Stimme ungemein differenziert und technisch souverän dargeboten. Die angenehm timbrierte Stimme mit leuchtenden Höhen meisterte problemlos das gar nicht so einfache Stück."
M. Tanzler über das Finale "Johann Strauss Gesangswettbewerb" Wien 2024, onlinemerkur v0m 1o.05.24

' "Zum Überflieger aber wird der Abend durch die beiden Frauen - Hauptpartien. Beide haben das Sexappeal früherer Operettendiven in sich und transformieren dieses ironisch wie lustvoll einmalig, zweideutig, vielschichtig in die heutigen Gender korrekten Verhältnisse. (…) In der erklärtermaßen komplizierten Partie der Rosalinde geht ein neuer Stern im Operettenhimmel auf. Friederike Meinke ist ein frivoles Salon Früchtchen mit der Stimme eines Engels von hellem Timbre, rasanter Strahlkraft und vulkanischen Spielkräften gegen falsche Klischees.“                                                                                     Roland H. Dippel über "Die Fledermaus", NMZ vom 11.02.24

„Die großartige Rosalinde: Friederike Meinke (…) dominiert die Bühne mit ihrer grandiosen Stimme, die sowohl in der Tiefe als auch in der Höhe den Turbo zünden kann, einfach unbeschreiblich weiblich. Da kann auch Diana Damrau nicht mithalten.“                                Stefan Frey, BR Klassik „Operetten Boulevard“ vom 12.02.24

"Stimmlich hat ihre Rosalinde das Empowerment, längst vollzogen, ihr Koloraturenrausch versetzt die Männer um sie herum in hormonellen Ausnahmezustand“.                                Werner Kopfmüller LVZ vom 11.02.24  

"(…) Meinkes Darbietung von Rosalindes Czardas im zweiten Akt („Klänge der Heimat"), als ungarische Gräfin verkleidet, wurde mit tosenden Ovationen bedacht.“                                       Dr. Daniel Floyd, DAS OPERNMAGAZIN vom 11.02.24

. "Friederike Meinke gab einen bravourösen Einstand als überaus selbstbewusste Rosalinde mit üppig - höhenstarker, dramatischer Stimme, die ihren untreuen Ehemann sowohl verführen konnte, als auch das Fürchten lehrte."
Eva Hauk, kultura-extra vom 11.02.24

"Sie versetzt das Publikum mit ihrer Stimmgewalt in einem musikalischen Rausch, was auch durch immer wieder mit einsetzenden, tosenden Applaus vom Publikum honoriert wurde"  
Ines Marquardt, leidenschaftmusical.de vom 13.02.24

"Mit dem [Frühlingsstimmenwalzer] stellt sich Friederike Meinke als neue MuKo Diva dem Publikum vor. Sie tut es mit spektakulärer Höhe, souveränen Koloraturen, präziser Diktion makelloser Technik (…)“ 
Peter Korfmacher über das Konzert "Deutscher Musikrat"  LVZ vom 07.01.24

„Der 3. Preis geht an Friederike Meinke, die mit "Meine Lippen sie küssen so heiss" aus Lehars Operette "Guiditta" brilliert (...) Mit fulmitnanten Sopran und einer Präsenz der man langjährige Bühnenerfahrung anmerkt, nimmt sie Bühne und Publikum in Besitz.“                        Tagesspiegel über das Preisträgerkonzert BWGesang vom 13.12.22

"(...) Derartiges passsierte Friederike Meinke - wie der Jubel des Publikums bewies- jedoch nicht, als sie der Giuditta von Lehar ihre prachtvolle, das letzte Staubkorn auf dem zweiten Rang erzittern lassende Stimme mit "Meine Lippen sie küssen so heiß" ihre Stimme lieh. Man wünscht sich diese Sängerdarstellerin in einer Kosky Inszenierung an der Komischen Oper zu sehen (...) Also- Hoffnung für Berlin"
Sandra Gohrmann, klassik-begeister.de am 13.12.22